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BEHIND THE SCENE

Wir fassen mal zusammen: Amerikanische Soldaten trugen das klassische Dragracing aus dem Mutterland USA nach Europa und etablierten es Schritt für Schritt. Das war irgendwann in den Siebzigern. Es gab damals schon Rennen mit mehreren tausend Zuschauern. Heute gibt es auch in Europa Profirenn-veranstaltungen u.a. auf den Rennstrecken Hockenheim & Santa Pad (GB).


Mitte der Neunziger entstanden die ersten großen Markentreffen. Mit Beginn der Handygeneration entwickelten sich die ersten illegalen Autorennen, an denen in den Spitzenzeiten tausende Leute teilnahmen. Man traf sich in abgelegenen Industriegebieten. Verabredet wurde sich via SMS.
Die Polizei stand dem Ganzen machtlos gegenüber. Spürten Sie ein Rennen auf, fuhren die Teilnehmer einfach in ein anderes Gewerbegebiet. und so weiter. Dieses Katz und Mausspiel funktionierte eine ganze Weile bis die Staatsmacht durchgriff und solche Rennen bereits im Vorfeld durch Informanten in der Szene unterlief.


Die Gemeinschaft der Publicracer war mittlerweile recht groß und man suchte sich Alternativen. Auf alten Rennstrecken oder kleineren Flughäfen wurden Viertelmeilevents organisiert. Der Vorteil gegenüber den illegalen Rennen lag auf der Hand: die Sicherheit. Über Auflagen seitens der Ordnungsbehörden war ein gewisses Maß an Sicherheit gegeben.
Die Zuschauer hatten einen Mindestabstand zu Strecke und die Rennstrecke war breit genug, so dass weder Fahrer noch Zuschauer in Gefahr waren.


Das war sicherlich auf der Grund dafür, dass die Ordnungsbehörden solchen offiziellen Viertelmeilerennen zustimmten. Getreu dem Motto: Unterbinden können wir es nicht, also kontrollieren wir es! Ein richtiger Schritt, denn durch das Angebot an großen Szeneevents ist die Zahl der illegalen Rennen extrem zurückgegangen. Ebenso die schweren Unfälle, die es im Rahmen solcher Rennen immer wieder gab. 


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