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KING OF GERMANY - DIE OFFIZIELLEN REGELN

Als Teilnehmer am KING OF GERMANY (KOG) Wettbewerb wirst Du einer speziellen technischen Abnahme unterzogen. Ferner gelten besondere Teilnahmebedingungen, damit es in den 5 ausgefahrenen Klassen fair und sicher zugeht. Bitte lies Dir die folgenden Regeln genau durch.

Nachfolgende Wettbewerbe werden im Rahmen des KING OF GERMANY 2016 ausgefahren:

StockStreet (alle PKW´s langsamer als 12 sec.)

Street FWD (Frontantrieb schneller als 12 sec.)

Street RWD (Heckantrieb schneller als 12 sec.)

Street 4WD (Allrad schneller als 12 sec.)

Gastklasse: PRO ET (Bracket Race - alle Fahrzeugklassen)

Hinweis: Bei der Klasse PRO ET gelten die Regeln der PRO ET. Diese können von den Regeln das KING OF GERMANY abweichen. Die Klasse PRO ET nimmt nicht am großen Finale aller Klassen um den KING OF GERMANY teil.

Pro Klasse winkt ein Preisgeld von 1000€ in cash + ein dicker Pokal und natürlich der Titel:

Anmeldung:
Die Anmeldung erfolgt ausschließlich ONLINE bis zum 30.05.2016. Spätere Anmeldungen können nicht berücksichtigt werden. Eine Anmeldung auf dem Event ist nicht möglich! Das Startgeld in Höhe von 90€ ist mit der Anmeldung fällig. Hierfür erhält der Teilnehmer eine Anmeldebestätigung sowie eine Quittung mit der Bankverbindung des Veranstalters.

Der Fahrer hat seinen Führerschein zum Rennen mitzubringen.

Bevor Du am Rennen teilnehmen kannst, erfolgt die technische Abnahme.

Auto:
Zugelassen zum Wettbewerb sind alle Fahrzeuge mit und ohne Straßenzulassung. Alle gängigen Nummerschildarten sind erlaubt. Fahrzeuge ohne Straßenzulassung müssen wie ein Straßenfahrzeug aussehen (looks like an street car). Reine Wettbewerbs-Dragster oder lange Dragster (Kranausleger) dürfen nicht am Wettbewerb teilnehmen.

Auspuff:
Der Auspuff muss fest montiert sein. Ein Feuer am Auto muss ausgeschlossen sein.

Reifen:
Zugelassen sind sowohl D.O.T. geprüfte Profilreifen als auch Slicks / Semi Slicks. Profilreifen müssen über ausreichend Profil verfügen.  .   

Felgen:
Alle Felgen müssen fest angeschraubt sein. Es dürfen keine Muttern fehlen. Vor den Rennen müssen die Ventildeckel der Ventile entfernt werden.

Tanks, Verbindungen und Schläuche:
Alle Kraftstoffe, Öl, Bremsflüssigkeitsschläuche etc. müssen sicher und dicht sein. Benzinleitungen und Benzinpumpen dürfen nicht im Innenraum verbaut sein. Benzinführende Leitungen dürfen nicht an der Spritzwand angebracht sein. Ausgeschlossen hiervon sind Fahrzeuge, bei denen serienmäßig die Benzinleitung bereits an der Spritzwand verbaut wurde. Benzintanks die sich im Innenraum des Fahrzeuges befinden, müssen vom Innenraum abgetrennt sein. Ist dies nicht der Fall, muss der Tank in einer gasdichten, auslaufssicheren Box verbaut sein.

Kühler:
Die Montage eines Auffangbleches bzw. Behälters zum auffangen ausgetretener Kühlerflüssigkeit wird empfohlen.

Fahrer:
Du musst in Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sein. Das Fahren unter Alkohol und Drogeneinfluss ist verboten. Entsprechende Test können angewendet werden.
 
Kleidung & Handschuhe:
Alle Fahrer im Wettbewerb  haben voll bekleidet im Fahrzeug zu sitzen. Keine kurzen Hosen, Tanktop oder Muscle-Shirts. Für alle Fahrer ab 9.99 Sek. gilt Handschuhpflicht! Sollte die Kleidung nicht vorschriftsmäßig sein, startet das Fahrzeug nicht. Im Training / Wettbewerb bedeutet dies keine Zeit für diesen Lauf, in den Eliminations wird der Lauf als verloren gewertet.  

Helme:
Das tragen eines zugelassenen Helmes nach CE Norm ist ab 9.99 Sekunden Pflicht.
 
Sitze:
Die Sitze müssen mit mindestens 4 Schrauben fest am Boden verschraubt sein.   

Notausschalter:
Bei Fahrzeugen ab 9.99 Sek. oder schneller ist ein Notausschalter außen am Fahrzeug anzubringen. Die AUS Position muss klar erkennbar sein. Dieser Schalter muss bei Betätigung alle Motor- und Getriebe relevanten Funktionen (z.B. Benzinpumpe, Zündung) abschalten und den Motor ausstellen.

Sicherheitsgurte:
Alle Fahrzeuge müssen mindestens über ein OEM Gurtsystem verfügen. Zusätzliche Gurte müssen CE oder FIA Geprüft sein.

Batterie:
Die Batterie muss nach OEM gesichert sein. Minimum festgeschraubt. Keine Bänder, Stricke o.ä. Eine Batterie, die sich im Innenraum des Fahrzeuges befindet, muss vom Innenraum abgetrennt sein. Ist dies nicht der Fall, muss die Batterie in einer gasdichten, auslaufssicheren Box verbaut sein.

Gegenstände im Auto:
Alles was Du nicht direkt zum Rennen brauchst, muss entfernt werden. Ersatzräder, Wagenheber etc. müssen sicher befestigt sein oder werden entfernt. Keine Taschen, nicht eingebaute Lautsprecher, Werkzeug im Auto. Lasst es am besten im Fahrerlager.

Lachgas:
Die Flaschen müssen dem D.O.T. Standard entsprechen und so gekennzeichnet sein. Sie müssen mit Metallbügeln sicher befestigt (keine Bänder, Stricke etc.) sein. Alle Armaturen, Schläuche etc. müssen passen, dicht sein und vom Fahrzeuginnenraum nach außen verlegt sein.  

Kraftstoffe:
Alle Kraftstoffe sind erlaubt. „Octane Booster“ sind erlaubt.

Käfige & Überrollbügel:
Käfige sind in allen Fahrzeugen schneller als 8,99 Sekunden / Viertelmeile Pflicht. Käfige und Überrollbügel müssen Minimum dem NHRA Standard (wie in dem 1994 erschienenen NHRA Regelbuch beschrieben) entsprechen. Für Fahrzeuge schneller als 9,99 Sekunden wird ein Käfig empfohlen.

Wheelie Bars:
Wheelie Bars sind im kompletten Wettbewerb erlaubt.

Beleuchtung & Sonstiges:
Dein Fahrzeug muss mindestens einen funktionierenden Scheinwerfer besitzen. Die originale Aufnahme ist nicht notwendig. Blinker, Hupe, Bremslichter, Scheibenwischer sind nicht erforderlich.

Starten der Fahrzeuge:
Das Auto muss ohne fremde Hilfe angelassen werden  können, das heißt keine externen Batterien und Starter. Die Pitcrew kann jederzeit einen Startversuch vom Vorstartbereich bis an die Startlinie verlangen.

Umbaumaßnahmen am Fahrzeug während des Wettbewerbes:
Jegliche Modifikationen am Fahrzeug nach der technischen Abnahme (außer Reifenwechsel), welche mit den oben genannten Regeln nicht konform gehen, führen zur sofortigen Disqualifikation. Sollten während des Rennens technische Umbauten nötig sein um weiter teilnehmen zu können, so sind diese Modifikationen umgehend bei den technischen Kommissaren anzuzeigen. Diese führen dann eine neue technische Abnahme durch.

Austritt von Flüssigkeiten:
Jegliches austreten von Flüssigkeiten im Training wird mit einem zurückschicken ins Fahrerlager geahndet. Flüssigkeitsverlust während des Vorstartphase des Rennens (nur der Weg vom anlassen des Fahrzeug bis zum Start) wird mit sofortiger dis Disqualifikation bestraft. „Intercooler spraying“ mit Wasser oder anderen Flüssigkeiten ist verboten. NOS als Kühlung der Intercooler ist erlaubt.

Bremsschirm:
Für PKW mit einem Topspeed über 260km/h bei Zieldurchfahrt ist der Einsatz eines Bremsschirms Pflicht. Zugelassen sind alle Modelle nach internationalem Standard.

Ablauf der Finalläufe:
Startet ein Fahrer in den Finalläufen in zwei Läufen direkt hintereinander, so rollt er nach dem 1. Lauf direkt wieder in den Vorstartbereich. Eine eventuelle Betankung des Fahrzeuges oder das packen des Bremsschirms wird ebenfalls im Vorstartbereich durchgeführt. In den Finals ist die Verwendung externer Lüfter zur Motorkühlung verboten.
 
Besetzung der Finalläufe:
Die Finalläufe setzen sich wie folgt zusammen: Alle Semifinal-Teilnehmer der Klassen: Stockstreet, AWD, RWD und FWD kommen in einen 16er Ladder. Die erste Runde wird ausgelost. Innerhalb der Finalläufe sind keine Testläufe / Einstellungsläufe der Finalteilnehmer zugelassen.
 
Wertung eines Laufes:
Ein Lauf wird nur dann als gültig gewertet, wenn der Fahrer  sein Fahrzeug aus eigener Kraft „staged“  und den Lauf beginnt. Sobald das Fahrzeug die Start-Lichtschranke durchbrochen hat, wurde ein gültiger Lauf begonnen. Ein gefahrenes „Rotlicht“ ist kein gültiger Lauf. Sollte der Fahrer aufgrund eines technischen Problems seinen Lauf nicht beenden können, so darf er nach der Auslösung der Startlichtschranke auf seiner Bahn zurückfahren. Sobald er aus dem Startbereich raus ist, darf das Fahrzeug auch geschoben werden.
 
Teilnahme an den beiden Fahrermeetings:
Die Teilnahme an den Fahrermeetings am Samstag und Sonntag ist für jeden Fahrer Pflicht. Während des Meetings erhält jeder Fahrer eine Plakette, die gut sichtbar auf die Frontscheibe geklebt wird. Die Nichtteilnahme an einer der Meetings führt direkt zur Disqualifikation des Fahrers für den gesamten Wettbewerb.

Aufruf zu den einzelnen Läufen:
Dem Aufruf der Pitcrew zum nächsten Lauf ist sofort Folge zu leisten. Die aufgerufenen Paarungen haben sich unmittelbar nach dem Aufruf in den Vorstart zu begeben. Sollte sich das Team auch nach 2 Aufrufen nicht in den Vorstart begeben, so ist die Pitcrew berechtigt, das Team / den Fahrer nach einer Ermahnung für diesen Lauf zu disqualifizieren. Prinzipiell gilt: Das Team / der Fahrer hat sich zu informieren, wann die Läufe, an denen es / er teilnimmt, stattfinden.
 
Einfahrt in den direkten Startbereich:
Nach dem durchfahren der Startaufbau-Traverse dürfen keine arbeiten mehr am Fahrzeug durchgeführt werden. Das öffnen der Türen zum belüften von außen ist zulässig. Das einschalten von Datenaufzeichnungssystemen oder Fahrzeugsystemen, welche zum Lauf benötigt werden (z.B. Pumpe der Getriebekühlung) ist zulässig.  Führt ein Teammitglied nach dem durchfahren der Startaufbau-Traverse nicht erlaubte Arbeiten am Fahrzeug durch, so ist das Fahrzeug automatisch für den restlichen Wettbewerb disqualifiziert.

Parken der Rennfahrzeuge im Vorstart und im Fahrerlager:
Das Parken der Rennfahrzeuge im Vorstart ist nur auf direkte Anweisung der Pitcrew erlaubt.
Fahrzeuge die ohne Fahrer im Vorstart abgestellt werden, werden sofort disqualifiziert. Fahrzeuge werden ausschließlich in der zugewiesenen Fahrerbox im Fahrerlager geparkt.   

Protest:
Jeglicher Protest muss bei der verantwortlichen Rennleitung innerhalb von 20min nach dem vermeintlichen Protestgrund von einem noch im Wettbewerb befindlichen Fahrer angezeigt werden. Die Kosten hierfür betragen 200€. Wird dem Protest stattgegeben, bekommt der Protesteinlegende das Geld zurück. Wird dem Protest nicht stattgegeben, fließt die Protestgebühr in den Topf der Preisgelder. Während des Protestes läuft das Rennen normal weiter. Sollte im Zuge der Entscheidung ein zusätzlicher Lauf oder eine Laufwiederholung entschieden werden, so wird dieser nach Abschluss der jeweiligen Runde ausgefahren.
 
unsportliches Verhalten:
Unsportliches Verhalten, Drohungen jeglicher Art gegen andere Teilnahme oder Teams sowie gegen die  Organisatoren oder deren Crew  werden je nach schwere mit Disqualifikation bis hin zum lebenslangen Startverbot geahndet.
 
für alle nicht deutschsprachigen Starter:
Um jeglicher Auslegungsfrage innerhalb der Übersetzung des Reglements von deutscher Sprache in englische Sprache aus dem Weg zu gehen, gilt bei allen Unstimmigkeiten immer das Reglement in Deutscher Sprache als maßgeblich.

Finalläufe der Klassen im KING OF GERMANY
(FWD, AWD, RWD, Stockstreet 12 Sek. und PRO ET)

In allen Klassen des KING OF GERMANY wird im Finale ein 16er Ladder (DMSB Sportsman) bis zum Sieger ohne Pause heruntergefahren. Die beiden Verlierer der Halbfinalläufe fahren in einem zusätzlichen Lauf (kleines Finale) vor dem Finallauf um den 3.Platz. Erscheint ein aufgerufener Fahrer innerhalb von 5 Min nicht „raceready“ im Vorstart, so gilt dieser Lauf für ihn als verloren. Bei der Klasse „Stockstreet 12 Sek.“ gilt bereits eine Zeit von 11,99 als Break-Out und der entsprechende Fahrer damit für diesen Lauf disqualifiziert.  Bei einem Doppelbreak-Out kommt der Fahrer weiter, der den kleineren Break-Out gefahren ist und näher an der 12.00 Sek. dran ist.
Die Finalläufe aller KOG-Klassen finden am Sonntag in der Zeit von 10 bis 12 Uhr statt.

Finalläufe Publicrace:
Die besten 4 Fahrer der Qualifikation in den einzelnen Zeitklassen (z.B. 10-Sekunden Klasse) fahren im Finale den Sieger nach folgendem Ladder aus: Platz 1 gegen Platz 4, Platz 2 gegen Platz 3. Die beiden Sieger der Halbfinalpaarungen bestreiten das Finale. Platz 3 gewinnt der  Zeitschnellere der beiden Verlierer der Halbfinalpaarungen.
Die Finalläufe aller Publicrace-Klassen finden am Sonntag in der Zeit von 12 bis 14 Uhr statt.

Grand Final aller Klassen (KOG)
Im großen Finale aller Klassen treten die 4 zeitschnellsten Fahrer der Qualifikation jeder Klasse in einem 16er Ladder (DMSB Sportsman) gegeneinander an. Die Paarungen der ersten Runde des Grand Final werden während der Fahrerbesprechung am Sonntag um 9 Uhr ausgelost.

Das Grand Final findet am Sonntag ab 14 Uhr statt.

Stand: Mai 2017
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